Das Lied der Armbrustschützen:

 

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Das Lied der Armbrustschützen

WALDECKER LIED

Im Wald im grünem Walde

In Junkers Kneipe…

Es scheint der Mond so hell auf dieser Welt...

Die blauen Dragoner...

Ein Heller und ein Batzen…

Schwarzbraun ist die Haselnuss...

Das Leben ist ein Würfelspiel...

Vom Barette schwankt die Feder…

Aus grauer Städte Mauern…

 

 

 

Schwer mit den Schätzen…

Hoch auf dem gelben Wagen...

Kehr ich einst zur Heimat wieder...

Wilde Gesellen...

Auf der Lüneburger Heide...

Wir lagen vor Madagaskar…

Jenseits des Tales...

Jetzt kommen die lustigen Tage...

Von den Bergen rauscht ein Wasser...

Wenn wir erklimmen…

Wir wollen zu Land ausfahren...

 

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WALDECKER LIED

U nter allen Landen deutscher Erde,
preis´ ich Waldeck mein lieb´ Heimatland.
Bis zum letzten Atemzuge werde
Ihm ich weihen treulich Herz und Hand.

Mein Waldeck lebe hoch, mein Waldeck lebe hoch,
mein teures, liebes Waldeck es lebe, lebe hoch!

S eht das Land im Schmuck der schönsten Wälder,
wenn der Lenz mit neuer Pracht einzieht,
wenn die Berge, Täler, Wiesen, Felder
grün geziert, soweit das Auge sieht.

Mein Waldeck lebe hoch, ...

W ie so mächtig auf den Höhen rauschen,
Eich´ und Buche trotzen Sturm und Wind.
Hirsch und Reh im stillen Waldgrund lauschen,
wo der Quell zum klaren Bächlein rinnt.

Mein Waldeck lebe hoch, ...

E chte Deutsche sind in Waldecks Gauen,
Sachs und Franke reichen sich die Hand.
Fürst und Volk einander stets vertrauen,
Lieb´ und Treue sind ihr festes Band.

Mein Waldeck lebe hoch, ...

S chwarz-Rot-Gold sind meine Landesfarben,
dunkler Nacht folgt gold´nes Morgenrot.
Für Alldeutschland Waldecks Söhne starben,
deutsche Treu´ bewahrend bis zum Tod.

Mein Waldeck lebe hoch, ...

F est, oh Waldeck, steht zum deutschen Reiche,
wie dein hohes Felsenschloß so fest!
Grün und blüh´ gleich dein der schönsten Eiche,
stürmt es auch von Osten oder West.

Mein Waldeck lebe hoch, ...

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Im Wald im grünem Walde...

Im Wald, im grünem Walde, da steht ein Försterhaus:
Da schauen jeden morgen, so frisch und frei von Sorgen,
des Försters Töchterlein heraus, des Försters Töchterlein heraus.
Lore, Lore, Lore, Lore, schön sind die Mädchen von 17, 18 Jahr.
Lore, Lore, Lore, Lore, schöne Mädchen gibt es überall;
Und kommt der Frühling in das Tal, grüß mir die Lore noch einmal,
heidi, heido, heida, ha, ha, ha....

Der Förster und die Tochter, die schossen beide gut:
Der Förster schoss das Hirschelein,
die Tochter schoss das Bürschelein tief in das junge Herz hinein,
tief in das junge Herz hinein.
Tirallala....tief in das junge Herz hinein.
Lore, Lore, Lore, Lore....

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In Junkers Kneipe…

In Junkers Kneipe, bei Bier und Pfeife, da saßen wir beisamm`.
Ein kühler Tropfen, von bestem Hopfen, uns durch die Kehle rann.
Ja wenn die Klampfen klingen und die Burschen singen und die Madel fallen ein.
Was kann das Leben schöneres geben, wir wollen glücklich sein.

Die alten Zeiten Vorübergleiten, da draußen wogt die Nacht.
Und immer wieder, sing´n wir die Lieder, die uns so froh gemacht.
Ja wenn die Klampfen klingen und die Burschen singen und die Madel fallen ein.
Was kann das Leben schöneres geben, wir wollen glücklich sein.

Es ist sehr spät schon, der Junker schläft schon,
das Bier schmeckt langsam schal.
Doch eh` wir gehen, zum Schlafen uns legen,
da singen wir noch einmal.
Ja wenn die Klampfen klingen und die Burschen singen und die Madel fallen ein.
Was kann das Leben schöneres geben, wir wollen glücklich sein.

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Es scheint der Mond so hell auf dieser Welt...

Es scheint der Mond so hell auf dieser Welt.
Zu meinem Madel bin ich hinbestellt,
zu meinem Madel, Junge, Junge, da muss ich gehn, ja gehn,
vor ihrem Fensterlein, da bleib ich stehn.

Wer steht da draußen und klopfet an,
dass ich die ganze Nacht nicht schlafen kann?
Ich steh nicht auf, Junge, Junge, lass dich nicht rein, ja rein,
weil meine Eltern noch nicht schlafen sein.

Den blanken Taler, den schenk ich dir,
wenn du mich schlafen lässt heut Nacht bei dir.
Nimm diesen Taler, Junge, Junge und geh nach Haus, nach Haus,
such dir zum Schlafen eine andre aus!

Du wirst noch weinen und traurig sein, ja sein,
wenn du mich schlafen lässt heut Nacht allein.
Du wirst noch sagen, Junge, Junge, o weh, o weh,
hätt ich den Taler noch im Portemonnaie.

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Die blauen Dragoner...

Die blauen Dragoner sie reiten,
mit klingendem Spiel vor das Tor.
Fanfaren sie begleiten, hell zu den Hügeln empor,
hell zu den Hügeln empor.

Die wiehernden Rosse sie stampfen,
die Birken sie biegen sich lind.
Die Fähnlein an den Lanzen, flattern im Morgenwind,
flattern im Morgenwind.

Morgen da müssen sie reiten,
mein liebster wird bei ihnen sein.
Morgen in allen Weiten, morgen da bin ich allein,
morgen da bin ich allein.

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Ein Heller und ein Batzen…

Ein Heller und ein Batzen, die waren beide mein, ja mein.
Der Heller ward zu Wasser, der Batzen ward zu Wein, ja Wein.
Heidi, heido, heida, heidi, heido, heida, heidi, heido, heida, ha, ha, ha…

Die Wirtsleut und die Madel, die rufen beid: Oh weh! Oh weh!
Die Wirtsleut, wenn ich komme, die Madel, wenn ich geh.
Heidi, heido, heida, heidi, heido, heida, heidi, heido, heida, ha, ha, ha…

Mein Stiefel sind zerrissen, mein Schuh, die sind entzwei, ja zwei
Und draußen auf der Heide, da singt der Vogel frei, ja frei.
Heidi, heido, heida, heidi, heido, heida, heidi, heido, heida, ha, ha, ha...

Und gäb es keine Landstrass, da säß ich still zu Haus, ja Haus.
Und wär kein Wein im Fasse, da tränk ich gar nicht drauss, ja drauss.
Heidi, heido, heida, heidi, heido, heida, heidi, heido, heida, ha, ha, ha…

War das ne große Freude, als ihn der Herrgott schuf, ja schuf.
Ein Kerl wie Samt und Seide, nur schade, dass er suff, ja suff.
Heidi, heido, heida, heidi, heido, heida, heidi, heido, heida, ha, ha, ha…

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Schwarzbraun ist die Haselnuss...

Schwarzbraun ist die Haselnuss,
Schwarzbraun bin auch ich, bin auch ich.
Schwarzbraun muss mein Madel sein,
gerade so wie ich.
Juvidi, juvi, juvi, di, ha, ha, ha…

Mädel hat mir Busserl geb´n,
hat mich schwer gekränkt, ja schwer gekränkt.
Hab ich´s ihr gleich wiedergeb´n,
ich nehm ja nichts geschenkt.
Juvidi, juvi, juvi, di, ha, ha, ha…

Mädel hat kein Heiratsgut,
Mädel hat kein Geld, ja kein Geld.
Doch sie ist die liebste mir auf dieser Welt.
Juvidi, juvi, juvi, di, ha, ha, ha…

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Das Leben ist ein Würfelspiel...

Das Leben ist ein Würfelspiel, wir würfeln alle Tage.
Dem einen schenkt das Schicksal viel, dem andern Müh und Plage.
Drum frisch auf Kameraden, den Becher zur Hand,
Zwei Sechser auf den Tisch, ja auf den Tisch.
Die eine für mein Vaterland, die andere für mich.

Wir würfeln dass die Platte kracht, nach alter Landsknecht Sitte.
Gar mancher der das Spiel verlacht, verschwand aus unsrer Mitte.
Drum frisch auf Kameraden, den Becher zur Hand,
Zwei Sechser auf den Tisch, ja auf den Tisch.
Die eine für mein Vaterland, die andere für mich.

Und noch beim Petrus wollen wir den Würfelbecher schwingen,
und noch im himmlischen Revier die alten Lieder singen.
Drum frisch auf Kameraden, den Becher zur Hand,
Zwei Sechser auf den Tisch, ja auf den Tisch.
Die beiden für die Seeligkeit, das langt für dich und mich.

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Vom Barette schwankt die Feder…

Vom Barette schwankt die Feder, wiegt und biegt im Winde sich.
Unser Wams aus Büffelleder ist zerfetzt von Hieb und Stich.
Stich und Hieb und ein Lieb muss ein, ja muss ein Landsknecht haben,
muss ein Landsknecht haben.

Landsknechtsleben, lustig leben in der Schenk` bei Tag und Nacht.
Sitzt ein fader Kerl daneben, der nicht mit uns singt und lacht.
Ja schmeisst ihn raus, reines Haus muss ein Landsknecht haben.

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Aus grauer Städte Mauern…

Aus grauer Städte Mauern ziehn wir durch Wald und Feld,
wer bleibt, der mag versauern, wir fahren in die Welt.
Halli, Hallo, wir fahren, wir fahren in die Welt,
Halli, Hallo, wir fahren, wir fahren in die Welt.

Der Wald ist unsre Liebe, der Himmel unser Zelt,
ob heiter oder trübe, wir fahren in die Welt.
Halli, Hallo, wir fahren, wir fahren in die Welt,
Halli, Hallo, wir fahren, wir fahren in die Welt.

Ein Heil dem deutschem Walde, zu dem wir uns gesellt,
hell klingts durch Berg und Halde, wir fahren in die Welt.
Halli, Hallo, wir fahren, wir fahren in die Welt,
Halli, Hallo, wir fahren, wir fahren in die Welt.

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Schwer mit den Schätzen…

Schwer mit den Schätzen des Orients beladen,
ziehet ein Schifflein am Horizont dahin.
Sitzen zwei Mädel am Ufer des Meeres,
flüstert das eine der anderen ins Ohr:
Frag doch das Meer, ob es Liebe kann scheiden,
frag doch das Meer ob es Treue brechen kann.

Schifflein sie fuhren und Schifflein sie kamen,
einst kam die Nachricht aus fernem Land.
Aber es waren nur wenige Zeilen:
Dass eine andere er auserkoren hat.
Frag doch das Meer, ob es Liebe kann scheiden,
frag doch das Meer ob es Treue brechen kann.

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Hoch auf dem gelben Wagen...

Hoch auf dem gelben Wagen sitz ich beim Schwager vorn.
Vorwärts die Rosse traben, lustig schmettert das Horn.
Felder, Wiesen und Auen, leuchtendes Ährengold.
Ich möchte so gerne noch schauen, aber der Wagen der rollt.

Postillion in der Schänke füttert die Rosse im Flug.
Schäumendes Gerstengetränke reicht der Wirt mir im Krug.
Hinter den Fensterscheiben lacht ein Gesicht so hold.
Ich möchte so gerne noch bleiben, aber der Wagen der rollt.

Flöten hör ich und Geigen, lustiges Bassgebrumm.
Junges Volk im Reigen tanzt um die Linde herum.
Wirbelt wie Blätter im Winde, jauchzt und lacht und tollt.
Ich blieb la so gern bei der Linde, aber der Wagen der rollt.

Sitzt einmal ein Gerippe dort bei dem Schwager vorn.
Schwingt statt der Peitsche die Hippe, Stundenglas statt das Horn.
Sag ich: „Ade nun, ihr Lieben, die ihr nicht mitfahren wollt!“
Ich wäre so gern noch geblieben, aber der Wagen der rollt.

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Kehr ich einst zur Heimat wieder...

Kehr ich einst zur Heimat wieder früh am Morgen,
wenn die Sonn´ auf geht, schau ich dann ins Tal hernieder,
wo vor einer Tür ein Mädchen steht.
Da seufzt sie still, ja still und flüstert leise:
Mein Schlesierland, mein Heimatland, so von Natur, Natur in alter Weise:
Wir sehn uns wieder, mein Schlesierland, wir sehn uns wieder am Oderstrand.

In dem Schatten einer Eiche, ja da gab ihr den Abschiedskuss,
Schatz, ich kann nicht bei dir bleiben, weil, ja weil ich von dir scheiden muss.
Da seufzt sie still, ja still und flüstert leise:
Mein Schlesierland, mein Heimatland, so von Natur, Natur in alter Weise:
Wir sehn uns wieder, mein Schlesierland, wir sehn uns wieder am Oderstrand.

Liebes Mädchen, jass das Weinen, liebes Mädchen, lass das Weinen sein.
Wenn die Rosen wieder blühen, ja dann kehr ich wieder bei dir ein.
Da seufzt sie still, ja still und flüstert leise:
Mein Schlesierland, mein Heimatland, so von Natur, Natur in alter Weise:
Wir sehn uns wieder, mein Schlesierland, wir sehn uns wieder am Oderstrand.

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Wilde Gesellen...

Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht,
Fürsten in Lumpen und Loden, zieh´n wir dahin, bis das Herze uns steht,
ehrlos bis unter den Boden. Fiedelgewandt in farbiger Pracht,
trefft keinen Zeisig ihr bunter, ob uns auch Speier und Spötter verlacht,
uns geht die Sonne nicht unter.

Zieh´n wir dahin durch Braus und Brand, klopfen bei Veit oder Velten.
Huldiges Herze und helfende Hand sind ja so selten, so selten.
Weiter uns wirbelnd auf staubiger Straß´,
immer nur hurtig und munter. Ob uns der eigene Bruder vergaß,
uns geht die Sonne nicht unter.

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Auf der Lüneburger Heide...

Auf der Lüneburger Heide, in dem wunderschönen Land,
ging ich auf und ging ich unter, allerlei auf dem Weg ich fand.
Valleri, vallera, und juchheirassa und juchheirassa.
Bester Schatz, bester Schatz, denn Du weißt, Du weißt es ja.

Und die Bracken und die bellen, und die Büchse und die knallt.
Rote Hirsche woll´n wir jagen in dem wunderschönen Wald.
Valleri, vallera, und juchheirassa und juchheirasa.

Bester Schatz, bester Schatz, denn Du weißt, Du weißt es ja.
Brüder, lasst die Gläser klingen, denn der Muskatellerwein
Wird vom langen stehen sauer, ausgetrunken muss er sein.
Valleri, vallera, und juchheirassa und juchheirassa.

Bester Schatz, bester Schatz, denn Du weißt, Du weißt es ja.
Ei Du hübsche, ei Du Feine, ei Du bist wie Milch und Blut.
Unsere Herzen woll´n wir tauschen, denn Du weißt ja, wie weh das tut.
Valleri, vallera, und juchheirassa und juchheirassa.
Bester Schatz, bester Schatz, denn Du weißt, Du weißt es ja.

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Wir lagen vor Madagaskar…

Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord.
In den Kesseln, da faulte das Wasser, und täglich ging einer über Bord.
Ahoi! Kameraden! Ahoi! Ahoi!
Leb wohl, kleines Madel, leb wohl, leb wohl.

Wir lagen schon vierzehn Tage, kein Wind in die Segel uns pfiff.
Der Durst war die größte Plage, dann liefen wir auf ein Riff.
Ahoi! Kameraden! Ahoi! Ahoi!
Leb wohl, kleines Madel, leb wohl, leb wohl.

Der Langhein der war der Erste der soff von dem faulen Nass.
Die Pest, sie gab ihm das Letzte und wir ihm ein Seemannsgrab.
Ahoi! Kameraden! Ahoi! Ahoi!
Leb wohl, kleines Madel, leb wohl, leb wohl.

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Jenseits des Tales...

Jenseits des Tales standen ihre Zelte, zum roten Abendhimmel quoll der Rauch.
Das war ein Singen in dem ganzen Heere, und die Reiterbuben sangen auch.

Sie putzten klingend am Geschirr der Pferde, es tänzelte die Marketenderei,
und unterm Singen sprach der Knaben einer:
„Mädel, du weißt, wohin der König ging?“

Diesseits des Tales stand der junge König, er hob die feuchte Erde aus dem Grund,
sie kühlte nicht die Glut, sie kühlte nicht die Glut der heißen Stirne,
sie macht nicht sein krankes Herz gesund.

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Jetzt kommen die lustigen Tage...

Jetzt kommen die lustigen Tage, Schätzel ade,
und dass ich es dir nur sage, es tut mir gar nicht weh.
Und im Sommer da blüht der rote, rote Mohn,
und ein lustiges Blut kommt überall davon,
Schätzel ade, ade, Schätzel ade.

Im Sommer, da heißt es wandern, Schätzel ade,
und küsst du auch einen andern, wenn ich es nur nicht seh.
Und seh ich es im Traum, so bild ich mir halt ein, ach,
es ist ja gar nicht so, es kann ja gar nicht sein,
Schätzel ade, ade, Schätzel ade.

Und kehr ich dann einstmals wieder, Schätzel ade,
so sing ich die alten Lieder, vorbei ist all mein Weh.
Und bist du mir dann wie einst im schönen Mai, ja,
so bleib ich bei dir und halte dir die Treu,
Schätzel ade, ade, Schätzel ade.

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Von den Bergen rauscht ein Wasser...

Von den Bergen rauscht ein Wasser, wollt´es wäre kühler Wein!
Kühler Wein, der soll es sein, Schatz, mein Schatz, ach könnt´ich bei dir sein.

In dem Wasser schwimmt ein Fischlein, das ist glücklicher als ich.
Glücklich ist, wer das vergisst, was nun einmal nicht zu ändern ist.

Willst du mich noch einmal sehnen, solltest du mit zum Bahnhof gehn.
In dem großen Wartesaal, sehn wir uns zum allerletzten Mal.

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Wenn wir erklimmen…

Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen, steigen dem Gipfelkreuz zu,
in unsern Herzen brennt eine Sehnsucht, die lässt uns nimmermehr in Ruh.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, ja wir.

Mit Seil und Hacken, den Tod im Nacken, hängen wir an steiler Wand.
Herzen erglühen, Edelweiß blühen, vorbei geht´s mit sicherer Hand.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, ja wir.

Fels ist bezwungen, frei atmen Lungen, ach, wie schön ist die Welt.
Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen, alles aufs Beste bestellt.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, ja wir.

Beim Alpenglühen, heimwärts wir ziehen, Berge, die leuchten so rot.
Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder, Brüder auf Leben und Tod.
Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind treu, ja treu.

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Wir wollen zu Land ausfahren...

Wir wollen zu Land ausfahren über Fluren weit,
aufwärts zu klaren Gipfeln der Einsamkeit.
Woll´n lauschen, woher der Sturmwind braust,
woll´n schauen, was hinter den Bergen haust
und wie die Welt so weit, und wie die Welt so weit.

Fremde Wasser dort springen, sie sollen uns weiser sein,
wo wir wandern und singen Lieder ins Land hinein.
Und brennt unser Feuer an gastlicher Statt,
so sind wir geborgen und schmausen uns satt,
und die Flammen leuchten darein.

Und wandelt aus tiefem Tale heimlich und still die Nacht,
und sind vom Morgenstrahle die Gnomen und Elfen erwacht,
dämpfet die Stimmen, die Schritte im Wald,
so hört ihr und seht ihr manch´ Zaubergestalt,
die wallt mit uns durch die Nacht,
die wallt mit uns durch die Nacht.

Es blüht im Wald tief drinnen die blaue Blume fein,
die Blume zu gewinnen, ziehn wir in die Welt hinein.
Es rauschen die Bäume, es murmelt der Fluss,
und wer die blaue Blume finden will,
der muss ein Wandervogel sein,
der muss ein Wandervogel sein.

 

   
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