1930

Hauptmann Karl Meister

Fähnrich Heinrich Ashauer

Fahnenbegleiter Fritz Schmidt / Robert Köhler

1937

Hauptmann Franz Müller

Fähnrich Heinrich Ashauer

Fahnenbegleiter Fritz Schmidt / Walter Emde

1951

Hauptmann Walter Emde

Fährich Karl Wittmer

Fahnenbegleiter Henner Syring / Werner Rummel

1958

Hauptmann Werner Emde

Fähnrich Karl Wittmer

Fahnenbegleiter Henner Syring /Werner Rummel

1965

Hauptmann Herbert Voigt

Oberleutnant Karl Wittmer

Fähnrich Henner Syring

Fahnenbegleiter Karl Knebel / Werner Rummel

1972

Hauptmann Herbert Voigt

Oberleutnant Henner Syring

Fähnrich Karl Knebel

Fahnenbegleiter Fritz Gottmann / Wolfgang Wern

Wachhabender Hartmut Kamphausen

1979

Hauptmann Herbert Voigt

Oberleutnant Henner Syring

Fähnrich Hartmut Kamphausen

Leutnant Karl Knebel / Fritz Gottmann

Wachhabender Hans Hohmann

1986

Hauptmann Karl Knebel

Oberleutnant Hans Hohmann

Fähnrich Hartmut Kamphausen

Leutnant Helmut Bröker / Wolfgang Wern

Wachhabender Waldemar Grzybek

1993

Hauptmann Karl Knebel

Oberleutnant Hans Hohmann

Fähnrich Helmut Bröker

Leutnant Hartmut Kamphausen / Karl-Heinz Eck

Wachhabender Waldemar Grzybek

Hauptmann Hans Hohmann

Oberleutnant Willi Franke

Fähnrich Wilfried Kerkmann

Leutnant Helmut Bröker / Karl-Heinz Eck

Wachhabender Jörg Franke

 
gruppe2007-Liste2

Die Armbrustschützen und ihre Waffen können auf eine wechselvolle und interessante Vergangenheit zurückblicken.

1930 hat der damalige Vorstand der Schützengesellschaft beschlossen, eine neue Gruppe den bereits bestehenden anzugliedern, die Armbrustschützen. Karl Meister übernahm als Hauptmann die Gruppe. Zunächst zählte sie elf Armbrustschützen, heute gehören 34 Männer den Armbrustschützen an.

Das Schwert des Hauptmanns wurde in Gemeinschaftsarbeit erstellt. Karl Meister und Schlossermeister Georg Franke fertigten dieses an und in jedem Freischießensjahr werden der Name des Hauptmanns und die Jahreszahl in das Schwert geschlagen.

Die Kostüme wurden vom Geheimen Sanitätsrat Dr. Ohlendorf, Mengeringhausen entworfen und größtenteils von den jungen Männern selbst bezahlt. Während des Krieges lagerten die Kostüme im Haus Bödicker, Auf der Schanze 5 und konnten so der Schützengesellschaft erhalten bleiben und wurden 1951 zum Freischießen wieder auf Vordermann gebracht und im Festzug präsentiert.
Die Armbrustschützen fertigten sich für das Freischießen im Jahr 1930 ihre Armbrust selbst.

Die Gruppe der Armbrustschützen Mengeringhausen 2000

mit Ehrenhauptmann Hans Hohmann

Bezeichnend für die Geschichte des deutschen Schützenwesens ist die Entwicklung der Waffen, die von den Schützenbrüdern verwendet wurden. Während man in der Frühzeit des städtischen Wehrwesens mit einfachem Bogen schoss, wurde im 13. Jahrhundert in Deutschland immer mehr die Armbrust bekannt. Obwohl diese Waffe vom Papst als „unritterlich und mörderisch“ verboten wurde, verdrängte sie immer mehr den Handbogen, dessen Spannkraft sie um ein Vielfaches übertraf. Bis im 15. und 16. Jahrhundert die Feuerwaffen aufkamen, beherrschte die Armbrust die Kampfplätze.
Die Mengeringhäuser Stadtchronik berichtet im Jahr 1612 „von allerlei Gewehr uff der Rath-Cammer“. Zu einer Zeit, da schon längst die Feuerwaffen das Feld beherrschten, befanden sich im städtischen Arsenal noch: „Vier Armborst, noch eines mit einem Steinbogen. Etliche Kocher mit Pfeilen. Eine Winde zu den bogen“.

Die Armbrust besteht aus der Säule, dem Bogen, der Sehne und der Spann- und Abzugsvorrichtung.

Zum Freischießen 2007 präsentiert sich die Gruppe der Armbrustschützen mit neuen Armbrüsten. Damit wird die große Vergangenheit der Armbrustschützen lebendig gehalten, altes Schützenwesen und alter Schützenbrauch werden durch diese Tradition der historischen Abordnung der Schützengesellschaft gepflegt.

Die Armbrustschützen stellen Wachen beim Eisernen Grafen und Herold, beim König und dem Vorsitzenden der Schützengesellschaft, den Ehrenhauptleuten und dem Hauptmann der Armbrustschützen und an der Königshütte. Einige Männer wirken im Schlussbild des Festspieles „Treue um Treue“ mit und andere sperren bei der mittelalterlichen Gerichtsverhandlung ab. Selbstverständlich ist die Gruppe ein fester Bestandteil im Festzug.

 

Die Gäste des Freischießens sind auch in diesem Jahr wieder eingeladen, an der Stadthalle auf dem Lagerplatz der Armbrustschützen selbst mit der Armbrust zu schießen. Auf einer extra erstellten Schießanlage mit zwei Schießbahnen wird mit der Armbrust auf eine Entfernung von fünf Metern geschossen. Es wird für die Teilnehmer interessant sein, mit Armbrust und einem speziellen Bolzen dreimal die Zielscheibe genau in der Mitte zu treffen und somit die höchste Ringzahl zu erreichen. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde, auf der die erzielte Ringzahl ersichtlich ist und die ihn auch in späterer Zeit noch an das Freischießen 2007 in Mengeringhausen erinnert.

Hauptmann Werner Volkmann im April 2007

 

   
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